Streaming: Mixer bald beliebter als Twitch?

Mixer und Twitch haben auch im Jahr 2019 mehr Aufmerksamkeit für sich gewinnen können. Das zeigt eine Analyse von Streamlabs und Newzoo. Demnach verdoppelte sich die Zeit die Gaming-Enthusiasten auf Mixer verbrachten von 161 Millionen auf 357 Millionen Stunden im Jahr 2019. Auch YouTube Gaming und Amazons Twitch konnten letztes Jahr Zuwächse verzeichnen. Der Streaming Trend setzte sich im letzten Jahr fort.

Trotz des Erfolges von Mixer, stellt Microsofts Streaming Plattform immer noch im Schatten von Twitch und YouTube Gaming. Twitch bleibt unangefochtene Platz 1 mit 9,77 Milliarden gesehenen Stunden, im Vorjahr waren es 8,72 Milliarden. YouTube Gaming erreichte 2019 knapp unter 3 Milliarden Stunden.

 

 

Ist Mixer wirklich so schnell gewachsen?

Die schnelle Entwicklung von Mixer ist zwar beeindruckend, aber leicht erklärbar. Amazon’s Twitch besteht bereits länger und ist Marktführer im Streaming. Das Wachstumspotenzial von Twitch ist einfach begrenzter, zumindest wenn man sich auf Prozentangaben verlässt.

Um einen richtigen Eindruck zu bekommen, muss man zwischen den Zahlen lesen. Ein Zuwachs von 1 Milliarden Stunden, ist immer noch das dreifache der gesamten Stunden die auf Mixer im letzten Jahr angeschaut wurden. Das mögen im Kontext zwar nur 12% Zuwachs für Twitch sein, aber dennoch mehr als Mixer insgesamt verzeichnen kann.

Zum Erfolg von Mixer hat sicherlich auch der Wechsel einiger bekannter Streamer beigetragen. Besondere Aufmerksamkeit erregt der Wechsel von Ninja (Richard Tyler Blevins). Einer der erfolgreichsten Streamer überhaupt. Nach dem er mit seinen Kanal zu Mixer umgezogen war, nutzt Twitch die Popularität seiner Seite aus, um andere Kanäle zu bewerben. An erster Stelle mit einem pornographischen Kanal. Ninja hat vermutlich einige minderjährige Fans, was den Umstand besonders pervers macht.

Nur wenige Tage nach dem Ninja auf Mixer startete, knackte sein Kanal die 1 Millionen Abonnenten Marke. Damit bewies Tyler Belvins, dass man auch auf Mixer Erfolg haben kann. Später folgt ihm Shroud (Michael Grzesiek) ebenfalls zu Mixer. Einige vermuten millionenschwere Exklusivverträge.

Trotzdem sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Im Jahre 2018 wurden nur die 100 größten Streamer jeder Plattform in die Statistik einbezogen. Die Statistik aus dem Jahr 2019 beinhaltet aber alle Streamer. Wie konkret die Zahlen also wirklich sind lässt sich nur schwer sagen.

 

 

Diese Spiele waren 2019 eure Favoriten

League of Legends Spiele machen mit 1,09 Milliarden mehr als 10% aller gestreamten Stunden auf Twitch aus. Dicht gefolgt von Fortnite mit 1,02 Milliarden und GTA V mit 575 Milliarden. Die drei Spiele alleine machen mehr als ein Viertel Zuschaueranteil aus.

Jede Plattform scheint eine andere Zielgruppe für sich gewinnen zu können. Fortnite belegt den ersten Platz auf Mixer und Youtube Gaming. Ansonsten haben beide Plattformen wenig gemeinsam. PUBG Mobile ist das zweit beliebteste Game auf der Videoplattform. Die meisten Minecraft Streams werden über den Videogiganten gestreamt. Auf Mixer erfreuen sich Paladins und Apex größerer Beliebtheit.

 

 

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