Preview: Ori and the Will of the Wisps

Ori and the Will of the Wisps Artwork

Das beliebte 2D Metroidvania Ori and the Blind Forest aus dem Hause Moon Studios bekommt nach fünf Jahren einen zweiten Teil. Versprochen wird ein größeres Spielerlebnis, abwechslungsreichere Kampfmechaniken, eine vielfältigere Welt und ein weniger geradliniger Spielverlauf. Worauf wir uns ab dem 11. März auf dem PC und der XBOX tatsächlich freuen können, erfährst du hier.

 

Grafik und Audio

Wie gewohnt können wir von Moon Studios eine wunderschöne Grafik und bezaubernde Musik erwarten. Der Composer, Gareth Coker, der auch schon bei Ark – Survival Evolved, Minecraft und Ori and the Blind Forest mitwirkte, hat wieder hervorragende Arbeit geleistet, um den Spieler in die atemberaubende Welt eintauchen zu lassen. Chris McEntee, der Lead Designer von Moon Studios, bekannt für seine Arbeit an Rayman Origins und Rayman Legends, der diese atmosphärische Welt zum Leben erweckte, hat sich Metroidvania Urgestein Milton ‘DoctorM64’ Guasti mit ins Boot geholt. McEntee war von seiner Arbeit am Fan-Remake von Metroid 2, namentlich AM2R, so begeistert, dass er ihn prompt bei Moon Studios als Level Designer einstellte. Die Kombination aus Metroidvania Veteranen und dem Moon Studio Teams, welches ‚das Genre perfektionieren‘ wolle, kann sich definitiv sehen lassen. Das Spiel wirkt mehr dreidimensional, Gegner bewegen sich vom Hintergrund in den Vordergrund und die nagelneue Licht Physik Engine lässt die Welt belebter und echter wirken.

 

Das Gameplay und die Fähigkeiten

Laufen, Springen und Angreifen gehört zu den Grundfähigkeiten von Ori, dem spielbaren Charakter. Mit diesem Set an Aktionen wird die Welt durchquert, und durch das Absolvieren von Plattformer-Elementen, das Lösen von Rätseln und das Bekämpfen von Gegnern werden immer mehr Fähigkeiten freigeschaltet, um noch mehr der Karte zu erkunden, und die alten Gebiete nach zuvor unerreichbaren Stellen abzusuchen. Im Gegensatz zum alten Teil gibt es keinen festen Fähigkeitenbaum, den man ausbauen kann. The Will of the Wisps bietet viel mehr Freiheiten, die Fähigkeiten des Charakters dem eigenen Spielstil anzupassen. Diese können nämlich jederzeit gewechselt oder auch geupgraded werden. Zusätzlich gibt es die Mechanik der ‚Shards‘ oder Splittern, Sammelobjekte die das Verhalten von Ori in verschiedenen Weisen ändern oder neue Skills verleihen, im Tausch gegen gewisse Nachteile. Im Gegensatz zum alten Teil gibt es auch zahlreiche neue Fähigkeiten und Mechaniken, die Ori agiler, stärker oder einfach spaßiger zu steuern machen, beispielsweise ein Greifhaken. Generell erinnert das Gameplay an vorherige Metroid und Rayman Ableger, an denen das Spiel auch teilweise anlehnt.
 
Ori and the Will of the Wisps Concept Art
 

Die Spielwelt und das Leveldesign

Die Karte ist größer, verwinkelter und komplexer als man es von Ori and the Blind Forest kennt. Es gibt mehr NPC’s, Charaktere welche die Welt lebendiger wirken lassen, mit ihren eigenen Geschichte, Motiven und sogar Nebenquests, in denen Ori bestimmte Aufgaben für Belohnungen erledigen muss. Eine weitere Neuerung ist eine Anpassung des Schwierigkeitsgrades, jedoch nicht auf dem traditionellen Weg. Im vorherigen Teil war man oft in einem Gebiet förmlich eingesperrt, und falls es dort eine Stelle gab, die schwierig zu überwinden war, gab es keine Ausweichmöglichkeit. Dies soll sich jetzt ändern: Es soll immer die Möglichkeit geben, andere Wege einzuschlagen, sich zu verbessern und neue Fähigkeiten zu erlernen, und dann stärker zurückzukehren und die Stelle zu meistern.
 
Ori and the Will of the Wisps Welt 

Das Kampfsystem und die Gegner

Ein großer Fokus bei Will of the Wisps ist ein verbessertes Kampfsystem, da zuvor die Einfachheit und tastenhämmerlastige Art zu Kämpfen kritisiert wurde. Moon Studio hat sich nun an dem Kampfgefühl von Dark Souls inspirieren lassen, wo, um einen Kampf zu bestehen, das Moveset des Gegners zuerst in und auswendig gelernt werden muss. Ori hat jetzt drei Waffen und Fähigkeitenslots, die jederzeit beliebig mit Nahkampfwaffen, Fernkampfwaffen oder Gadgets belegt und ausgetauscht werden können. Diese Mechanik ist an Diablo angelehnt, die Wiederspielbarkeit liegt dabei im Vordergrund. Der Spieler soll sich bei jedem Spieldurchlauf Gedanken über seine Ausrüstung und Spielstil machen, so Moon Studios. Passend zum neuen Kampfsystem werden auch die Gegner verändert. Natürlich gibt es neue Kreaturen, aber es wurde besonders viel Wert auf größere Gegner sowie Bosse gelegt.
 

Multiplayer Funktionen

Eine Überraschung wurde sich für alle, denen in einem Einzelspieler Spiel der Anreiz und die Konkurrenz fehlt, von Seiten Moon Studios ausgedacht. Ein Mehrspieler Element, ähnlich wie in dem Plattformer Rayman Legends, wo es sogenannte ‚Spirit Trials‘ oder Geisterprüfungen gibt. Das Ziel ist es, eine bestimmte Passage mithilfe von Bewegungsfähigkeiten und gezieltem Springen möglichst schnell zu absolvieren. Jetzt kommt das Mehrspielerelement zum Einsatz. Spielt man online, werden die Versuche anderer Spieler im eigenen Spiel angezeigt, so kann man in einem ‚“Rennen“ gegen die Geister von anderen Spielern antreten, und im besten Fall nicht nur seine eigene, sondern die globale Bestzeit schlagen!

Ori and the Will of the Wisps Spinne

 

Empfehlung

Ori and the Will of the Wisps wird jeden, der Ori and the Blind Forest gespielt hat, genauso, wenn nicht sogar mehr erfreuen. Aber auch für Neueinsteiger ist das Spiel bestens geeignet, vorausgesetzt man mag eine wunderschöne Welt mit atmosphärischer Musik, eine emotionale Story, süße Charaktere und interessantes und abwechslungsreiches Gameplay. Es ist für jeden etwas dabei. 

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