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Die Top 10 der besten MTG Innistrad: Midnight Hunt Karten!

Der Mensch ist dem Menschen ein Werwolf – oder so ähnlich. Die finstere Kartenerweiterung ist jetzt seit zwei Tagen auf Arena spielbar und ich habe jetzt bereits zu viel Zeit und Energie in Drafts und Deckbuilding investiert.

Das Set ist der Hammer! Die Mechaniken greifen gut ineinander, viele neue und innovative Combos und ein Artstyle der süchtig macht. Innistrad ist die beste Erweiterung seit Throne of Eldraine (RIP).

In diesem Beitrag will ich dir völlig subjektiv meine bisherigen Favoriten aus Innistrad: Midnight Hunt vorstellen. Genug Einleitung, jetzt geht’s zur Sache!

Platz 10: Vanquish the Horde

8 Mana und zwei davon weiß klingen erstmal happig für einen Board Wipe, aber die Reduzierung um 1 Mana für jede Kreatur auf dem Feld macht diese Karte so rentabel: high risk, high reward.

 Meine Nemesis in dieser und der vorherigen Rotation ist der Scute Swarm. Vanquish the Horde lässt den Gegner, der fröhlich seine Tokens spawnt, in eine falsche Sicherheit laufen. Wenn es ausweglos erscheint, kommt – bam – Vanquish und das Blatt wendet sich.

Ja, es gibt mit Doomskar einen viel günstigeren Board Wipe, aber der hat den Nachtteil, dass er durch ein Foretell offensichtlich wird (besonders wenn man häufiger gegen denselben Gegner mit demselben Deck spielt…).

Platz 9: Lier, Disciple of the Drowned

Ich liebe ja Izzet-Decks (nur rotes und blaues Mana). Das schlimmste was passieren kann, sind dabei Counter Spells. Das beste was passieren kann, sind unendlich viele Zauber.

Lier, Disciple of the Drowned sorgt zum einen dafür, dass Counter Spells unterbunden werden und zum anderen, dass bereits gewirkte Karten auf dem Friedhof wieder spielbar werden.

Also ein Must-have für jedes Izzet-Deck – und auch für jedes Fashion-Deck! Magic hat einfach die schönsten die Artstyles von allen TCGs auf dem Markt. Schau dir nur mal diese Gischt an!

Platz 8: Rotten Reunion

Wenn wir gerade bei schönen Artstyles sind: Rotten Reunion. Die Zombifizierung von „American Gothic“, dem Gemälde des amerikanischen Künstlers Grant Wood, reiht sich perfekt in den dunklen Humor von Magic ein.

Darüber hinaus ist die Karte auch verdammt stark – zumindest im Draft. Ein schwarzes Mana für einen 2/2-Zombie mit Decay (Kreatur stirbt, wenn sie einmal angreift), ist zwar an sich eher mäßig. Aber da Innistrad nur so vor Zombie-Combos sprudelt, kann auch der unscheinbarste Untote für das faulige Zünglein auf der Waage zum Sieg sorgen.

Guter Nebeneffekt: Ein weiterer „Kosten“ dieser Karte ist das Ins-Exil-Schicken einer Karte vom Friedhof. Da in diesem Set sehr viel vom Friedhof gecastet wird, kommt ein billiger „Removal“ sehr gelegen.

Platz 7: Alle Adversaries

Jede Farbe hat einen eigenen epischen Adversary. Die sehen nicht nur stylisch aus (der Wolf hat einen Fedora!), sondern sind obendrein auch fette early drops.

Zwei bzw. drei Mana kosten sie und sind allein wegen ihrer Grundwerte auch gut früh zu spielen. Zieht man sie jedoch später, darf man ihre jeweiligen Extrakosten dazu bezahlen, um ihre besonderen Fähigkeiten zu aktivieren – mehrfach!

So ist der Tainted Adversary ein Muss in jedem ordentlichen Zombie-Deck, der Intrepid Adversary für jedes weißes Token-Deck usw. Besonders praktisch: Sie sind nicht legendär, können also mehrmals auf dem Spielfeld liegen.

Platz 6: Eaten Alive

Billige schwarze Karten haben es mir ähnlich angetan wie billiger schwarzer Humor. Sie sind gemein und gehen auf Kosten anderer. Bei Eaten Alive eben auf Kosten einer unserer Kreaturen, die dafür ihren Kopf herhalten muss.

Aber spätestens seit Strixhaven und den liebenswürdigen Pest-Tokens sind Opferungen für schwarz-grüne Decks kein Problem.

In Zukunft werden wir also die Combo aus billigen Pests- und/oder Zombie-Tokens in Verbindung mit Eaten Alive sehen. Günstiger und mit praktisch keinen Einschränkungen geht’s kaum.

Platz 5: Hostile Hostel

Wieder mal Opfern, aber mit einem Twist – von dem ich noch nicht wirklich sagen, ob sich das lohnt. Für jede Opferung erhält dieses hübsche Anwesen eine Marke und wird getappt. Spannend wird es ab der dritten Marke.

Denn dann kann sich das Land (welches ungetappt ins Spiel kommt, btw), in einen 3/7 buchstäblichen Albtraum transformieren. Wahrlich ein Horrorkonstrukt!

Und das schon in der dritten Runde, nachdem das Land ausgespielt wurde. Der Effekt, wenn es angreift, ist überaus schmerzhaft für den Gegner, der dagegen meist nichts mehr machen kann.

Platz 4: Der Schwarzweiß-Skin für Standardländer

Okay, wieder mal eine rein oberflächliche Entscheidung…Aber schau dir diese Kunstwerke mal an!

Sie geben mir genau das Gefühl beziehungsweise stehen stellvertretend für das gesamte Feeling des Sets: dieses unheimliche, dunkle, mysteriöse Rauschen.

Selbst die sonst so positiven und erleuchtenden Ebenen und Wälder sind düster und fremd. Wer in Zukunft also trotz einer Depression mono-white mit Engeln spielen will, kann mit den Schwarzweiß Ländern für eine passende Stimmung sorgen.

Platz 3: Triskaidekaphile

Schwierig geschrieben und noch schwieriger sinnvoll einsetzbar – so kann man Triskaidekaphile gut zusammenfassen. Eine 1/3 blaue Kreatur für zwei Mana und einem Effekt der im Draft absolut fehlplatziert ist.

Aber genau solche Karten sind mein Ding. Wie schon zuvor das Vorpal Sword, machen mir kleingedruckte Gewinnbedingungen am meisten Spaß – weil der Gegner erst realisiert, was passiert, wenn es schon zu spät ist.

Dreizehn Karten auf der Hand zu haben, stell ich mir tatsächlich auch sehr leicht vor. GG. Außerdem cool: der Flavortext!

She’s always willing to lend a hand. It just won’t be her own.

Platz 2: Wrenn and Seven

Der vielleicht beste Planeswalker in der aktuellen Rotation. Ausnahmslos alle Fähigkeiten sind sehr gut. Wer viel Ramp braucht, wird mit Wrenn and Seven seine Freude haben.

Die -3-Fähigkeit alleine, die direkt gecastet werden kann, erzeugt schon früh einen 5/5-Token. In Kombination mit den Ramp-Fähigkeiten, hat man schnell einen 10/10er.

Spätestens mit der -8-Fähigkeit und leichten Mill-Elementen im Deck, ist der Baumkuchen im Late Game schon gegessen und das Spiel ohne Zweifel gewonnen. Und auch hier wieder: ein toller Artstyle und tolle Synchronisierung.

Platz 1: Geistflame Reservoir

Izzet, mein Liebling. Hinter diesem Namen, der auch aus einem Manga stammen könnte, versteckt sich eine tödliche, aber spaßige Massenvernichtungswaffe.

Kurz zusammengefasst: Für jeden Zauber, den wir casten, erhält das rote Artefakt einen Marker. Für zwei Mana kann man Schaden an ein beliebiges Ziel in Höhe der Marker einsetzen.

Mein Plan für den Mythic-Rank: Izzet mit Treasure-Tokens, viele billige Spells und die gute alte Jadzi, Oracle of Arcavios. In der zweiten Runde fängt mit ihr das Wirken der Spells so richtig an und wird aufhören mit der Geistflame-Reservoir-Atombombe direkt auf den Gegner.

Puh, und danach erstmal einen mono-green-tea, um die Weltherschafft entsprechend zu feiern. Kanpai!

Das waren meine Top-10 der besten Karten aus Innistrad: Midnight Hunt! Welche Karten findest du besonders stark oder einfach nur interessant und überraschend?

Simon Pietras

Schreiberling, Gamer und Teetrinker.

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