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Adieu! Die DreamHack findet nicht mehr in Leipzig statt

Die DreamHack-Events werden in Zukunft nicht mehr in Leipzig stattfinden. Der Organisator erklärte auf der offiziellen Website, dass die Messestadt nicht mehr Austragungsort für LAN-Party, Ausstellungen und E-Sports-Turniere sein wird.

Seit 2016 veranstaltete das schwedische Unternehmen jährlich mehrtägige Events in den Messehallen Leipzigs. Die Besucherzahlen verdoppelten sich bis 2020 auf über 23.000. Die letzte DreamHack fand dieses Jahr im Januar pandemiebedingt nur online statt.

Niedergeschlagenheit bei den Einheimischen

Zwar versuchen die Schweden mit dem #gamenotover zu trösten, aber der Verlust ist hart – für die Gamer-Welt in Ostdeutschland und für die Stadt.

Die DreamHack veranstaltete in Leipzig eines der weltweit größten Events mit Gaming-Thematik. Die LAN-Party-Atmosphäre, viele E-Sports-Wettbewerbe und ein Rahmenprogramm bestehend aus Cosplay-Shows, Konzerten und Ausstellungen großer Marken werden viele vermissen.

Der Messesprecher Felix Wisotzki sagt dazu: „Wir haben lange verhandelt, doch der schwedische Lizenzinhaber führt den Vertrag mit der Leipziger Messe nicht fort.“

Arbeitsplätze sollen allerdings nicht gefährdet sein, weil die Messe mit anderen Events ausgelastet sei.

Nicht der erste Abschied

Eine neue Kooperation der Schweden mit der Berliner Freaks 4U Gaming GmbH soll Ursache für den Rückzug aus Leipzig sein. Mit der Zusammenarbeit soll eine weitergehende Expansion möglich sein – also bleibt die DreamHack wenigstens in Deutschland?

Ähnlich erging es Leipzig schon 2009, als die Games Convention nach Köln zog.

DreamHack, wir werden dich vermissen!

Simon Pietras

Schreiberling, Gamer und Teetrinker.

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